Betriebsdaten als Live-View

Benutzen oder kaufen Sie einen von unseren etablierten Industrie-Routern (Gateway / Data Logger; aktuell MC Technologies MC100EWON Flexy 201/205 und INSYS icom MRX 3/5), die wir als Funktionserweiterung mit unserer Data Logging Software JUMBO unterstützen.

Durch perfekt vorbereitete Softwaremodule in Kombination mit einem von uns etablierten Industrie-Router brauchen Sie sich nicht mit der Konfiguration herumzuärgern. Unsere BDE-Software JUMBO verarbeitet alle Datenpunkte, welche technisch angebunden sind und bringt sie automatisch in unserem BDE-Cloud-Container (zentrale Datenbank; ZDB) im HETZNER Datacenter-Park Falkenstein (deutsches Rechenzentrum) in Position. Hierbei müssen Sie sich nicht lange über ein Datenbankmodell Gedanken machen. Wichtig ist der Beginn. Wenn Sie erstmal Daten sammeln bzw. gesammelt haben, kann man die Auswertung hinterher verfeinern.

Unser integriertes DatenvisualisierungsTool DAVIT hilft Ihnen die richtigen Fragen zu stellen und diese auch zu beantworten.

Data Logging ... Live-Betriebsdaten DatenvisualisierungsTool DAVIT Deutsches Rechenzentrum

Unter Data Logging verstehen wir den Prozess vom gezielten Auslesen, Aufzeichnen und Speichern von erfassten Live-Betriebsdaten in einer zentralen Datenbank (ZDB) als On-Premises oder als Cloud-Lösung (Hetzner Datacenter-Park Falkenstein). Dieser Prozess erfolgt auf direkter Art und Weise, damit ein sehr schneller Zugriff auf Ihre technischen Betriebsdaten erfolgen kann, ohne Firlefanz  und Schnickschnack. The Easy Way & The Business Way

Der Begriff „Logging“ leitet sich vom englischen Begriff „Log“ (Messgerät der seemännischen Seefahrt) ab. Der Kapitän schrieb damals die Ereignisse des Tages in seinem Logbuch auf. Nach heutigem IT-Standard werden Ereignisverläufe mit Logdateien nachweislich protokolliert und gespeichert. Diese Logdateien nutzen wir, um technische Betriebsdaten mit unserem entwickelten DatenvisualisierungsTool (DAVIT) als Web-Dashboard grafisch darzustellen.

DATA LOGGING ... Funktionsprinzip Praxisbeispiel

Die technische Maschinendatenerfassung (MDE) erfolgt physisch im Schaltschrank vor Ort. Im bauseitigen Schaltschrank erfasst das eingebaute IIoT Gateway Ewon Flexy 205 (Fernwartungsrouter) über eine Netzwerkanbindung auf der LAN-Seite (gelbes Kabel) mittels ISO-TCP Protokoll minütlich die festgelegten Maschinendaten (MD) aus der Steuerung der Leit-SPS (Datenbaustein). Dieses Protokoll ermöglicht die Anbindung über ein Netzwerkkabel. Diese MD werden ebenfalls minütlich über einen Switch auf der WAN-Seite mittels Internet Protocol über eine verschlüsselte HTTP-Verbindung auf unseren JUMBO-Cloudservice übertragen und in einer zentralen Datenbank (z.B. MongoDB; dokumentenorientiertes NoSQLDatenbankmanagementsystem) zwischengespeichert.

Die Data Logging Software JUMBO sorgt dafür, dass diese zwischengespeicherten MD in periodischen Abständen ausgelesen, überprüft und zum Beispiel in die MongoDB in unseren BDE-Cloud-Container übertragen werden. Dafür wird ein eigens entwickelter Synchronisationsmechanismus verwendet, der die Datenqualität sicherstellt. Falls der Server temporär nicht zur Verfügung stehen sollte, werden bis zu 1.000.000 Datensätze im Datengateway Ewon Flexy 205 zwischengespeichert.

BDE-SYSTEMHAUS GmbH Data Logging Funktionsschemazip

IIoT Gateway Ewon ... Flexy 205 Einbau Schaltschrank

Datenlogger EWON Schaltschrank Einbau

Für die technische Maschinendatenerfassung (MDE) aus der SPS (speicherprogrammierbare Steuerung) kann der IIoT Gateway Ewon Flexy 205 (Fernwartungsrouter) entweder direkt im bauseitigen SPS-Schaltschrank vor Ort, oder als separates Interface im eigenen Schaltkasten eingebaut werden. Bauseitig muss lediglich die Spannungsversorgung (230 Volt) und die Netzwerkverbindung sichergestellt werden. 

DATENLOGGER EWON ... Datensicherheit Login-Kontrolle

Datenlogger EWON Anmeldung

Die Anmeldung am IIoT Gateway Ewon Flexy 205 (Fernwartungsrouter) zu Kontrollzwecken oder für Wartungsarbeiten erfolgt über einen Benutzernamen mit entsprechendem Passwort. Die Sicherheitseinstellung, als VPN-Verbindung (Virtual Private Network), wird so konfiguriert, dass nur das Datengateway Ewon Flexy 205 zu erreichen ist.

Definitionen nach ... Wikipedia (DE).

Ein Datenlogger ist eine prozessorgesteuerte Speichereinheit, welche Daten in einem bestimmten Rhythmus über eine Schnittstelle aufnimmt und auf einem Speichermedium ablegt. Dies kann dann durch eine Software geschehen, wenn die zu loggenden Informationen beispielsweise innerhalb eines Computers schon in digitaler Form vorliegen und nur aufbereitet werden müssen. Sind die Informationen hingegen nur in nichtelektrischer Form vorhanden, so kann der „Datenlogger aus einer speziellen mit Sensoren kombinierten Hardware bestehen, die physikalische Messdaten über eine bestimmte Zeit hinweg erfassen wie beispielsweise TemperaturenSpannungen und Beschleunigungen.

Ein Datenlogger besteht aus einem programmierbaren Mikroprozessor, einem Speichermedium, mindestens einer Schnittstelle und ein oder mehreren Kanälen zum Anschluss der Datenquelle wie z. B. Sensoren. Die Datenaufnahme erfolgt extern oder intern über eine herstellerabhängige Schnittstelle. Eine interne Schnittstelle liegt dann vor, wenn der Datenlogger mit einem Sensor z. B. einem Temperaturfühler eine Einheit bildet.“

„Als Logging bezeichnet man in der Informatik die automatische Erstellung eines Protokolls (englisch log) von Softwareprozessen.

Logging dient der Aufzeichnung und Nachvollziehbarkeit von Fehlerzuständen des Softwareprozesses. Da eine Auswertung durch Administratoren und Softwareentwickler vorgesehen ist und der Inhalt gesetzlichen Einschränkungen unterliegt, darf keine vertrauliche Information enthalten sein. Zudem sollte die Softwareanwendung auch dann störungsfrei weiterarbeiten können, wenn das Logging fehlschlägt. Die Aufzeichnung kann hierbei beispielsweise auf der Kommandozeile, in einer Logdatei, dem Ereignisprotokoll unter Windows bzw. syslogd[1] und klogd[2] unter Linux, einer spezialisierten Datenbank oder einem Webservice erfolgen. Im Server-Umfeld ist insbesondere die Aufzeichnung in einer Logdatei üblich. Diese können mittels eines Log-Scrapers[3] gesammelt und zentral ausgewertet werden. Bei verteilten, sowie mobil genutzten, Anwendungen ist es hingegen üblich, einen zentralen Webservice anzusprechen.“

Ein Logbuch (abgeleitet von Log, auch Logge; engl. log = [ursprünglich] Holzklotz) ist eine in der Seefahrt übliche Form der Aufzeichnung und Archivierung der mithilfe des Logs gemessenen Fahrgeschwindigkeit, der Fahrt durchs Wasser, der mithilfe des Kurses und der Koppelnavigation daraus errechneten täglich zurückgelegten Fahrstrecke (Fahrt über Grund) sowie von täglichen Ereignissen und Vorgängen ähnlich einem Tagebuch oder Protokoll. Wie diese ist es chronologisch aufgebaut und nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Im Gegensatz zu einem Tagebuch dient ein Logbuch grundsätzlich als Beweismittel und ist verbindlich, also nicht freiwillig, zu führen.[1]

Einige Logbücher erlangten historische oder literarische Bedeutung wie etwa das Bordbuch des Christoph Kolumbus und auch das Logbuch der Bounty von Captain William Bligh. Logbücher werden auch in anderen Bereichen verwendet, z. B. der Medizin, bei Betrieben oder Projekten.

Verwandt mit dem Logbuch sind die in der EDV verwendeten Loglisten oder Logdateien (Logfiles), bei denen vom laufenden Programm eine chronologisch fortlaufende Liste relevanter Informationen sowie von Warn- und Fehlermeldungen erzeugt wird. Art und Umfang werden dabei vom Programmierer oder Administrator festgelegt. Ebenfalls verwandt ist die Liste der Änderungen in einer neuen Version, das sogenannten Changelog.

„Eine Logdatei (auch ProtokolldateiEreignisprotokolldatei; englisch log file) enthält das automatisch geführte Protokoll aller oder bestimmter Aktionen von Prozessen auf einem Computersystem.

Wichtige Anwendungen finden sich vor allem bei der Prozesskontrolle und Automatisierung. Prinzipiell werden alle Aktionen mitgeschrieben, die für eine spätere Untersuchung (Audit) erforderlich sind oder sein könnten. Der Flugschreiber in Flugzeugen ist ein Beispiel für kontinuierliche Protokollierung, die jedoch selten ausgewertet wird, zum Beispiel nach einem Unfall.

Im Bereich der Datenbanken gibt es ein Transaktionsprotokoll, in der Änderungen an der Datenbank von korrekt abgeschlossenen Transaktionen (per Commit abgeschlossen) festgehalten werden, um im Fall eines Fehlers (z. B. Systemabsturz) den aktuellen Datenbestand wiederherstellen zu können.“